Derzeit sind Wildtiere, gerade Wildschweine sehr aktiv und auch oft nachts unterwegs. Das heißt für Verkehrsteilnehmer, gerade in den dunklen Stunden, erhöhte Aufmerksamkeit.

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Die Autobahnpolizei Gau-Bickelheim musste in der Nacht zum Donnerstag (24.10.2019) gleich sechsmal ausrücken, weil zum Teil ganze Rotten von Wildschweinen auf der A61 waren bzw. diese Überqueren wollten. In drei Fällen kam es zu Kollisionen mit insgesamt zwei LKW und drei PKW, bei denen die Tiere getötet und alle fünf Fahrzeuge beschädigt wurden.

In drei weiteren Fällen wurden bereits überfahrene Einzeltiere gemeldet, bei denen die beteiligten Fahrzeuge nicht mehr ermittelt werden konnten. Die Unfälle ereigneten sich zwischen den Anschlussstellen Bad Kreuznach und Waldlaubersheim.

Die Beamten hatten die ganze Nacht über alle Hände voll zu tun, die Fahrbahnen von den toten Tieren zu befreien und die Verkehrsunfälle aufzunehmen. Glücklicherweise kam es zu keinen Personenschäden.

Da die Wildtiere derzeit sehr aktiv und auch nachts unterwegs sind, bittet die Polizei um angemessene Geschwindigkeit und erhöhte Vorsicht vor Wildwechsel!

 

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