Symbolbild

Nachrichten Wiesbaden | Die hessische Landeshauptstadt Wiesbaden setzt auf Elektroautos. 55 städtische Dienstfahrzeuge wurden durch Elektroautos ersetzt. Weitere sind noch für dieses Jahr geplant. Über ein Viertel der Dienstfahrzeuge werden somit jetzt elektrisch betrieben. Damit will die Stadt auch weiterhin ein Dieselfahrverbot verhindern.

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An diesem Dienstag wurden die neuen Wagen auf dem Dern’schen Gelände vorgestellt. „Die Inbetriebnahme von 55 elektrobetriebenen städtischen Dienstfahrzeugen ist ein weiterer Schritt, mit dem die Landeshauptstadt Wiesbaden zeigt: Wir übernehmen Verantwortung für die Luftreinhaltung und den Klimaschutz in unserer Stadt“, sagt Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende dazu.

Andreas Kowol, Umwelt- und Verkehrsdezernent dazu

„Wir haben uns bereits im städtischen Klimaschutzkonzept das Ziel gesetzt, die Elektromobilität zu fördern. Die nun beschleunigte Elektrifizierung des städtischen Fuhrparks ist auch mit Blick auf den Klimanotstand und einem steigendem Handlungsdruck der richtige Weg und ein wichtiger Baustein zur Gestaltung einer nachhaltigeren Mobilität“, erklärt er.

„Natürlich nimmt die Stadt Wiesbaden damit zunächst auch gewisse Mehrkosten in Kauf“, sagt Kowol. Jedoch spare man bei den Unterhaltungskosten der Fahrzeuge. „Mit Blick auf die angekündigte Einstellung der Produktion von Verbrennungsmotoren durch mehr und mehr Hersteller und unsere Ziele zur Luftreinhaltung und zum Klimaschutz ist dies eine konsequente Entscheidung. Das Ziel des Bundes von zwei Prozent Elektroautos haben wir damit als Verwaltung bei weitem überschritten“, ergänzt er.

Mehrkosten werden vom Bund bezuschusst

Außerdem bezuschusst der Bund mit über 1,3 Millionen Euro die Umstellung des städtischen Fuhrparks auf Elektrofahrzeuge. Hierzu stehen Fördermittel aus dem Programm „Saubere Luft 2017-2020“ zur Verfügung. Die Mehrkosten bei der Anschaffung sowie Ladesäulen werden mit 75 Prozent bezuschusst. Dies wurde bereits im Juni 2018 genehmigt.

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