Foto: CASA e.V.

Auf ein halbes Jahrhundert erfolgreiche Bildungs- und Sozialarbeit im Stadtteil Rheingauviertel/Hollerborn blickt „CASA e. V.“ zurück. Das soll am 13. September von 15 bis 20 Uhr rund um die Holzstraße 24 mit einem großen Fest gewürdigt werden.

Die Bewohner/innen haben ein buntes Programm mit StadtteilZirkus Hollerborn, Stadtteil-Frauenchor, Herrn von Bauch, Band Ruhestörung, Spielmobil Rolli und vielen anderen Attraktionen vorbereitet. Auch für internationales Essen und Trinken ist gesorgt. Die offizielle Eröffnung findet um 16 Uhr statt.

Vor 50 Jahren hat alles begonnen

1969 hatte man begonnen, im Stadtteil Hollerborn soziale Beratung und Unterstützung anzubieten – damals noch als „Arbeitsgemeinschaft Sozialer Brennpunkt“. Der Schwerpunkt lag auf Hilfe für Kinder. Mittlerweile findet ein großes Angebot im Gebiet Rheingauviertel-Hollerborn- Europaviertel und Künstlerinnenviertel statt.

Neben Beratungsangeboten gibt es viele Gruppen und Treffmöglichkeiten, vom Babytreff bis zur 50plus-Gruppe. Einzelne Kulturprojekte sorgen für Abwechslung, und auch die Betreuung der Grundschüler/innen der 1. und 2. Klasse im Neubau der Friedrich-von-Schiller-Schule wird von CASA verantwortet. In allen CASA-Bereichen setzt man sich für gesellschaftliche Teilhabe aller Stadtteilbewohner/innen ein.

Bunter Stadtteil

„Unser erklärtes Ziel ist ein großer, bunter Stadtteil, in dem Menschen gemeinsam handeln und ihren Lebens- bzw. Arbeitsraum selbst gestalten. Wir wollen Vielfalt anerkennen, Benachteiligung verhindern und Lebensqualität für alle sichern.“ So drückt es Silke Müller, eine der beiden CASA-Geschäftsführerinnen aus.

Sie freut sich, dass man im Laufe der Jahre ein tragfähiges Netzwerk aus städtischen Behörden, Unternehmen, sozialen Akteuren in und außerhalb des Stadtteils und vielen anderen Partnern mehr knüpfen konnte. „Wir werden gesehen, gehört und unterstützt“.

CASA fest etabliert

Nach einer bewegten Vergangenheit mit Fortschritten, aber auch Rückschlägen, hat sich CASA nun fest etabliert und arbeitet mit festen pädagogischen Mitarbeiterinnen und zahlreichen Honorarkräften sowie Ehrenamtlichen. Seit 2008 hat man Büro- und Gruppenräume in der Holzstraße. Die Grünfläche „Grüne Insel“ und das Haus „CASA im Grünen“ bieten zusätzliche Möglichkeiten.

Für den Bau des neuen Jugendtreffs Stellwerk setzt sich vor allem der CASA Vorsitzende Frank-Michael Feine gemeinsam mit vielen Unterstützer/innen besonders ein. Die Vielzahl der Projekte zeigt, wie aktiv der Stadtteil ist und wie viel Energie es hier gibt. Das soll mit Rück- und Ausblick am 13. September gefeiert werden. Der Vorstand und das Team laden herzlich dazu ein.