Bei einem Flugzeugabsturz einer Boeing 737 der Ethiopian Airlines, etwa 62 Kilometer südöstlich der äthiopischen Hauptstadt, sind alle 149 Passagiere sowie die acht Crewmitglieder an Bord, ums Leben gekommen. Unter den Opfern befinden sich auch fünf deutsche Staatsbürger.

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Die Maschine vom Typ Boeing 737 MAX8 war auf dem Flug von Addis Abeba nach Nairobi. Bereits wenige Minuten nach dem Start brach der Kontakt vom Cockpit zum Tower ab. Zuvor habe der Pilot um Erlaubnis zur Rückkehr gebeten, da es „Probleme“ gäbe. Vom Tower habe er hierfür die Erlaubnis bekommen.

Das Einzige was bisher bekannt ist, dass die Geschwindigkeit der Maschine während des Steigfluges schwankte. So sei es auf jeden Fall lauf der Flugüberwachungs-Webseite Flightradar24 zu erkennen gewesen.

5 Deutsche unter den Opfern

Wie die Fluggesellschaft mitteilte seinen die Nationalitäten der Opfer vielfältig. So haben sich an Board der Maschine nicht nur 32 Kenianer befunden, sondern auch fünf Deutsche, 18 Kanadier, 9 Äthiopier, 8 US-Amerikaner, 8 Italiener, 8 Chinesen, 7 Briten sowie 7 Franzosen.

„Wir möchten den Familien von denen, die heute auf einem planmäßigen Ethiopian-Airlines-Flug nach Nairobi in Kenia ihr Leben verloren haben, unser tiefes Mitgefühl aussprechen.“

so das Büro des äthiopischen Regierungschefs Abiy Ahmed via Twitter

Teilnehmer des UN-Umweltprogrammes unter den Opfern?

Woher die Opfer genau stammen ist noch unklar. Ob sich auch Teilnehmer eines Treffens zum großen Jahresversammlung des UN-Umweltprogrammes befunden haben kann noch nicht gesagt werden. Die Versammlung ist für den morgigen Montag geplant.

Die Maschine dieses Typs wurde vom Flugzeugbauer Boeing erst 2017 in den Dienst gestellt. Bereits im Herbst vergangenen Jahres (20. 10.2018) stürzte eine Maschine des gleichen Typs der Fluggesellschaft Lion Air, kurz nach dem Start in Jakarta ins Meer. Das Unglück forderte damals 189 Menschenleben.

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