Kommen, um zu helfen. Symbolbild Polizei | Foto: Thorsten Lüttringhaus

Eigentlich eine ganz normale Standardaktion im Polizeialltag, die allgemeine Verkehrskontrolle eines Fahrzeuges. Doch was die Beamten der Polizeiinspektion in Alzey am gestrigen Sonntagmorgen (26.01.2020) erlebten, bleibt gewiss lange in den Köpfen der Beamten.

-Werbung-

Gegen 03:30 Uhr sollte ein PKW in der Bahnhofstraße in Alzey kontrolliert werden. Doch dieser missachtete alle Anhaltesignale des Streifenwagens. Um in der Dunkelheit schwerer erkannt zu werden, schaltete der Fahrer die Beleuchtung an seinem Fahrzeug aus und versuchte mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit zu flüchten.

Mit über 150 km/h geflüchtet

Mit bis zu etwa 150 km/h flüchtete er zunächst über die B271 aus Alzey in Richtung Albig und dann weiter in Richtung Ensheim. Bei dieser rasanten Fahrt gerät der Fahrer mit seinem PKW mehrfach nach rechts auf den unbefestigten Grünstreifen sowie auf die Gegenfahrbahn, wo er beinahe mit der Schutzplanke kollidierte.

Einen Kreisel zwischen Albig und Ensheim, zur Überleitung zu L401, überfährt er komplett, verliert hierbei letztendlich die Kontrolle über sein Fahrzeug und landet im Straßengraben.

Fahrer war erst 14 Jahre alt

Bei der anschließenden Kontrolle staunten die Beamten nicht schlecht. Bei dem Fahrer handelte es sich um einen 14-jährigen Jungen bei dem auch noch drogentypische Ausfallerscheinungen festgestellt werden konnten. Darauf angesprochen, räumte der Junge ein, wenige Stunden zuvor Cannabis konsumiert zu haben.

Sowohl der 14-jährige Fahrer als auch der 15-jährige Beifahrer blieben unverletzt. Der, am Pkw entstandene, Sachschaden beläuft sich auf ca. 6000 Euro. Beide Jugendlichen werden anschließend an ihre Erziehungsberechtigte übergeben.

-Werbung-